2. obergeschoss
Treppe | Darstellen | VDID
Foyer | Schmarotzer | Milchschäumer
Gang | Fotoausstellung
Raum 2.08 | Aesthetic Cannibalism
Raum 2.09 | Tierhygiene
Raum 2.10 | matLAB material erfahren. wissen sammeln. ideen generieren
Raum 2.11 | Trauerbewältigung
Raum 2.26 | Stift für's All
Kommunikationsebene | Diplomarbeiten
treppenaufgang
Darstellen
Ausstellung von Studienarbeiten aus den Studiengängen Innenarchitektur und Integriertes Produktdesign
Team
Helene Avtuschko
Andrea Staebner
Kerstin Hahn
Julia Sauerteig
Madeleine Denner
VDID
Verband Deutscher Industrie Designer e.V.
Der Verband ist das Kompetenzzentrum für professionelle Designer und fördert den kollegialen Erfahrungsaustausch, unterstützt die Mitglieder in Fragen des beruflichen Alltags und fördert den professionellen Nachwuchs.
foyer
Schmarotzer
Aufgabe war die Design-Entwicklung von Produkten, die sich der Philosophie des Schmarotzertums bedienen.
Ziel war die Entwicklung von innovativen Designkonzepten mit technischer, formaler und marktstrategischer Kompetenz. Alle Entwürfe berücksichtigen die produktionsseitige Anforderung nach wenig Aufwand bei gleichzeitig hochwertiger Produktanmutung.
Milchschäumer
Was passiert, wenn ein und dasselbe Produkt mit jeweils unterschiedlichen Werkstoffen und Produktionsverfahren hergestellt werden soll?
Welche Konsequenzen hat das für die Form?
Die Entwürfe der Studierenden sollten jeweils die Material- und Fertigungsparameter von Kunststoff, Alu-Strangpressprofil, Blech, Holz, einem „Material ohne Werkzeugkosten" sowie einem „Material nach Wahl" deklinieren. Ziel der gestalterischen und konstruktiven Übungen ist die Erkenntnis, welche Parameter einen Entwurf definieren. Das Potential von Werkstoffen und Technologien soll in einen neuen gestalterischen Kontext übertragen werden.
gang
Fotoausstellung
Themen der diesjährigen Fotoaustellung sind:
„Glaswelten"
Bilder die erst auf den zweiten Blick erkennen lassen, dass es sich um das Material Glas handelt.
„Portraits"
Schwarz-Weiß Arbeiten der Studenten, die Lichtführung und Bildinszenierung betonen.
„Alter und Arbeit"
Einblicke in das Arbeitsleben von älteren Menschen, von der jede einzelne Szene im Sinne einer Reportage eine Geschichte erzählt.
raum 2.08
Aesthetic Cannibalism
Wie gut schmecken Sie?
Dreidimensionales Digitalisieren von Körper-
teilen und anschließendes Ausdrucken auf essba-
res Papier. Lebensmittelfarben und aromatisiertes
Oblatenpapier garantieren frische Körperteile im
wohnzimmerlichen Flair. Guten Appetit!
Wie belastbar sind Sie?
Die Idee ist es, wohlige Sitzgelegenheiten zu entwer-
fen, deren Inhalt Unbehagen schafft. Dieses Span-
nungsfeld ist die Grundlage der Ausstellung und soll
Sie auf die Probe stellen. Nervenkitzel garantiert.
Sitzen auf eigene Gefahr!
Unterstützt durch
Verpa GmbH
Steinbichler Optotechnik GmbH
Coburger Dienste Gebrauchtwaren
raum 2.09
Tierhygiene - vom Entwurf bis zur Serie
Aufgabe war es in Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner Melitta Haushaltsprodukte GmbH neue Produkte im Umfeld „Tierhygiene/Tiersauberkeit" zu entwickeln.
Die Ausstellung zeigt den Weg vom Briefing, über die Recherchephase und der Designentwicklung bis hin zur Serie.
Mit Hilfe des dem Studiengang Integrierten Produktdesign angegliederten Hochschulinstitutes
wurde die Entwicklung bei der Serienentwicklung bis zur Markteinführung der Produkte begleitet.
Die Design-Entwicklung der Produkte sollte zum Aufbau eines Produktprogramms „Tierhygiene/Tiersauberkeit" beitragen. Entstanden ist ein schlüssiges Sortiment mit professioneller Anmutung. Alle Produkte zeichnen sich durch innovative Design- und Produktkonzepte mit hoher formaler und marktstrategischer Kompetenz aus.
Die ausgestellten Produkte sind ab dem 01.Juni 2010 im Handel erhältlich.
Unterstützt durch
ip.co
Swirl®
raum 2.10
matLAB
material erfahren. wissen sammeln. ideen generieren
Das Materiallabor besteht aus zwei Bausteinen:
material. datenbank:elektronische Datenbank, mit Arbeits- und Recherchearbeitsplätzen
material. bibliothek:
Archiv an der HS Coburg mit Materialproben und Produktbeispielen
Es ist speziell auf die Bedürfnisse von Designern ausgerichtet und in der Konzeption in dieser Art bislang einzigartig. In der material.datenbank können die Benutzer materialorientiert und problemorientiert recherchieren. Außerdem können Werkstoffproben und Muster ausgiebig begutacht und haptisch erfahren werden.
Die material.bibliothek ist Informationsquelle für neue, zukunftsweisende Materialien und Technologien sowie ihre Verarbeitungsprozesse. Sie umfasst inzwischen über 500 Materialmuster in acht Produktkategorien: Keramik, Glas, Metalle, Polymere, High-Tech Materialien, sowie Eco-Materialien und Derivate von Naturmaterialien.
raum 2.11
Trauerbewältigung
Sterben und Tod sind in vielen Gesellschaften tabuisiert und werden verdrängt. Da sich Design grundsätzlich als dienende Disziplin versteht, diemenschliche Probleme aufgreift und menschenfreundliche Lösungen schafft, stellt sich die Frage:
Was kann modernes Design dazu beitragen, Menschen in ihrer Trauer zu stützen?
Eine studentische Projektgruppe des Studiengangs Integriertes Produktdesign befasste sich mit dem Thema „Trauerbewältigung". Bereits zu Beginn stand fest: Gegenstände allein würden der komplexen und sensiblen Thematik nicht gerecht werden. Es waren vielmehr ganzheitliche Konzepte gefragt.
raum 2.12 kommunikationsebene
Diplomarbeiten
Präsentiert werden die Abschlussarbeiten der Absolventen des Studienganges Integriertes Produktdesign aus den letzten zwölf Monaten.
Modelle und Erläuterungen ergänzen die ausführliche Darstellung.
raum 2.26
Stift für's All
350 km über der Erde - die Entwicklung eines Stiftes für den Gebrauch in der Raumstation ISS forderte die Studierenden besonders heraus. In Zusammenarbeit mit Faber-Castell wurden Stifte entwickelt, die unter spezifischen Bedingungen, wie z.B. der Schwerelosigkeit, optimal funktionieren.
Unterstützt durch
Faber-Castell AG